Diabetes hat viele Gesichter
Das Wort Diabetes mellitus bedeutet ,,süßer Fluss" und kommt aus dem Griechischen. Früher wurde die Diagnose anhand des zuckersüßen Urins gestellt.
Heutzutage werden Diagnose und Verlauf der Behandlungsqualität anhand von Blutzuckerbestimmungen festgelegt. Bei allen Diabetesformen zeigt sich der Blutzucker erhöht. Bei fast allen Diabetesformen liegt ab einem nüchtern gemessenem Blutzucker von > 110 mg/dl ein Diabetes mellitus vor. Im Falle des Schwangerschaftsdiabetes (siehe unten) liegen die Grenzwerte aber noch tiefer (nüchtern > 92mg/dl). Zur Diagnosestellung spielen auch Blutzuckerwerte nach einem standardisierten Zuckerbelastungstest (OGTT) ebenfalls eine wichtige Rolle.
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