häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Unterlagen muss ich zu meinem ersten Praxis-Besuch mitbringen?
Wir bitten Sie folgendes beim ersten Praxis-Besuch mitzubringen:

Bei Ihrem ersten Besuch möchten wir Sie – und nicht nur Ihre Krankengeschichte – intensiv kennen lernen. Dafür nehmen wir uns Zeit! Planen Sie daher für den Erstbesuch etwa 90 min ein.

Außerdem benötigen wir folgende Unterlagen (falls vorhanden):

  • Versicherungskarte
  • Überweisungsschein für dieses Quartal
  • aktuellen Medikamentenplan
  • Arzt- bzw. Krankenhausberichte der letzten 2 Jahre
  • aktuelle Laborwerte aus den letzten Monaten
  • Blutzuckertagebuch (falls vorhanden)
  • aktuelle Blutdruckwerte – Selbstmessung
  • blauen/orangen Diabetespass
  • Ihr Blutzuckermessgerät mit Teststreifen (falls vorhanden)
  • Ihre Insulin-PENs (falls vorhanden)
  • Ihren Impfausweis
  • Augenarztbefund
  • Mutterpass (falls Sie Schwanger sind)
Wer wird in das Diabeteszentrum überwiesen?
Folgende Personen/Patienten werden in das Diabeteszentrum überwiesen:

  1. Personen mit Diabetes, die zum ersten Mal bei uns vorstellig werden, um eine Behandlung einzuleiten, die bisherige Therapie zu verbessern, um Schulungen durchzuführen oder um Folgekrankheiten festzustellen bzw. zu behandeln.
  2. Patienten mit entgleistem Stoffwechsel oder einer akuten Folgeerscheinung (z. B. offener Fuß), die sich nach Erstbehandlung durch den Hausarzt sofort bei uns vorstellen, damit weitere Schädigungen vermieden werden können.
  3. Bereits gut eingestellte und geschulte Patienten. Hier haben wir gemeinsam mit Ihnen das Ziel durch eine Überprüfung (Quartals-Check) den Erfolg zu erhalten und weitere Verbesserungen zu erzielen.
  4. Frauen zur Diagnostik und intensiven Betreuung bei Schwangerschaftsdiabetes; Typ-1- oder Typ-2-Diabetikerinnen bei bestehender Schwangerschaft.
Was ist Diabetes?
Diabetes hat viele Gesichter

Das Wort Diabetes mellitus bedeutet ,,süßer Fluss“ und kommt aus dem Griechischen. Früher wurde die Diagnose anhand des zuckersüßen Urins gestellt. Heutzutage werden Diagnose und Verlauf der Behandlungsqualität anhand von Blutzuckerbestimmungen festgelegt. Bei allen Diabetesformen zeigt sich der Blutzucker erhöht. Bei fast allen Diabetesformen liegt ab einem nüchtern gemessenem Blutzucker von > 110 mg/dl ein Diabetes mellitus vor. Im Falle des Schwangerschaftsdiabetes (siehe unten) liegen die Grenzwerte aber noch tiefer (nüchtern > 92mg/dl). Zur Diagnosestellung spielen auch Blutzuckerwerte nach einem standardisierten Zuckerbelastungstest (OGTT) ebenfalls eine wichtige Rolle.

mehr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus

Was ist Diabetes mell.Typ 1?
Diabetes mellitus Typ 1:
lnsulin ersetzen das fehlt

Der Typ 1-Diabetes kommt gehäuft bei jüngeren Menschen vor. Der Verlauf der Erkrankung ist durch starken Durst und Gewichtsverlust gekennzeichnet. Ursache ist ein deutlicher Mangel an körpereigenem lnsulin, welches den Blutzuckerspiegel im mensch- lichen Organismus reguliert. Diese Diabetesform betrifft etwa jeden 10. Diabetiker. Die Behandlung besteht in einer Nachahmung der lnsulinwirkung des Nichtdiabetikers.

mehr unter: http://www.diabetes-ratgeber.net/Suche/Suchergebnisse-Suche-1569.html?query=diabetes+typ+1&btnSearch=Suchen

Was ist Diabetes mell.Typ 2?
Diabetes mellitus Typ 2:
nur die Spitze des Eisbergs

Der Typ-2-Diabetes ist die weitaus häufigste Form der der Diabeteserkrankung (etwa 85% Diabetesfälle)Häufig gehen Übergewicht, Fettstoffwechselstörung, Bewegungsmangel und Bluthochdruck dieser Erkrankungsform voraus. Eine komplexe und sinnvolle Therapie geht deshalb einher mit der Diagnostik  – und wo erforderlich Mitbehandlung – der begleitenden Risikofaktoren.
Bewegungsmangel und Übergewicht sind auch der Hintergrund für die Zunahme der Diabeteserkrankungen in Deutschland.

mehr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus#Zahlen_f.C3.BCr_Diabetes_mellitus_Typ_2

Was ist Diabetes mell.Typ 3?
Diabetes mellitus Typ-3

Diese selteneren Formen des Diabetes sind  bedingt durch Schädigung, Zerstörung und/oder (Teil-) Entfernung der Bauchspeicheldrüse. Dies kann durch  verschiedene Erkrankungen oder durch ein Unfallgeschehen verursacht sein.
Aus dem Mangel an Bauchspeicheldrüsengewebe ergeben sich nicht nur Verdauungsprobleme, sondern auch ein absoluter Insulinmangel, da der Körper nicht mehr in der Lage ist ausreichend Insulin zu produzieren.
Die Therapie gleicht der bei Typ-1-Diabetes.
Weitere Formen des Typ 3 Diabetes – der so genannte MODY –Diabetes ist häufig vererbt und kann ggf. auch längerfristig mit oralen Antidiabetika behandelt werden.

mehr unter: http://www.diabetesinfo.de/grundlagen/dm-typ-3-und-4.html

Welche Diagnostik-Möglichkeiten werden angeboten?
Apparative diagnostische Möglichkeiten

  • Fahrrad-Belastungs-EKG
  • Spiroergometrie auf dem Fahrrad oder Laufband
  • Lungenfunktion mit Widerstandsmessung (Resistance)
  • Langzeitblutdruck-Messung
  • Langzeit-EKG-Messung
  • Ultraschall Sonographie
  • Doppler der Schlagadern an den Beinen
  • Farbdoppler Echocardiographie
  • Farb-Doppler-Duplex der gehirnversorgenden Gefäße
  • Fußcheck
  • Herzfrequenzvariationsanalyse
  • CGMS – kontinuierliche Blutzuckermessung über mehrere (max.6) Tage (keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen)

Umfangreiches Praxislabor mit Sofortmessung von:

  • laborgenauer Glukose
  • HbA1c
  • Mikraltest quantitativ
  • INR-Wert
  • Notfall-Parametern
Mit wem bestehen Kooperationen?
Kooperationen

Wir arbeiten in Kooperation mit zahlreichen Haus-, Fachärzten und Klinikabteilungen zusammen. Hierdurch werden für Sie wenn erforderlich rasch ergänzende Untersuchungstermine ermöglicht.


Zu den Kooperationspartnern zählen:

  • Podologen,
  • Orthopädieschuhmachermeister/Techniker (OSM),
  • Hausärzte,
  • Hautärzte,
  • Nephrologen,
  • Augenärzte,
  • Angiologen,
  • Radiologen,
  • Orthopäden,
  • Gefäßchirurgen,
  • Chirurgen,
  • Kardiologen,
  • stationären Einrichtungen,
  • Laborärzten,
  • Mikrobiologie,
  • stationärer Fußstation u. a.


Weitere Kooperation bestehen mit Institutionen wie:

  • ambulanten Pflegediensten,
  • Physiotherapeuten,
  • Orthopäden und
  • Pflegeheimen.
Was ist Schwangerschaftsdiabetes/Gestationsdiabetes?
Schwangerschaftsdiabetes früh erkennen – richtig behandeln:
wichtig für Mutter und Kind

Schwangerschaftsdiabetes, bezeichnet das erstmalige auftreten erhöhter Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft. Frühe Diagnosestellung und kontinuierliche Betreuung durch unser spezialisiertes Team tragen  – zusammen mit den kooperierenden Frauenärztinnen und Ärzten – entscheidend zur Kindgesundheit und einem normalen Geburtsverlauf bei.
Wann finden Schulungen und Beratungen statt?
Schulungs und Beratung

Unsere Kurse, Schulungen und Beratungsstunden finden regelmäßig zu verschiedenen Tageszeiten statt und können kurzfristig mit Ihnen vereinbart werden. Die für Sie sinnvollen und möglichen Schulungs- und Beratungstermine erhalten in schriftlicher Form entweder direkt persönlich ausgehändigt oder postalischer zugesendet. Bei Rückfragen zu bestimmten Terminen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Am einfachsten und schnellsten geht dieses per Telefon unter der Nummer 02335 844480
(Ansprechpartner Sandra Herberg)
oder per E-Mail unter: info@stoffwechselpraxis.de

Welche Schulungstypen werden angeboten?
Wir bieten Ihnen folgende Schulungstypen an:

  • Individual- und Gruppenschulungen Typ 2 Diabetes – mit und ohne Insulin
  • Individual- und Gruppenschulungen Typ 1 (und Typ 3) Diabetes
  • Insulinpumpen-Schulungen
  • Schulung Jugendlicher und junger Erwachsener ab dem 16. Lebensjahr
  • Behandlung, Beratung und Schulung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes, Typ 1-Diabetes und Typ 2-Dabetes.
  • Hypoglykämiewahrnehmungsschulung
  • Bluthochdruckschulung
  • Copingseminare zur Verbesserten Krankheitakzeptanz bei Diabetes
  • Nikotin-Entwöhnungskurse – Rauchfrei in 7-Schritten
  • Ernährungsberatung
  • Programme zur Gewichtsreduktion „Gut in Form“
  • Schulung für Patienten mit Marcumartherapie (SPOG)

 

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